Kirchenmusik

Stiftschor St. Jakobus Hechingen

Herzlich Willkommen beim Stiftschor St. Jakobus!

 

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Über uns:

Wir sind ein traditionsreicher Chor mit ca. 60 Sängern und Sängerinnen aus Hechingen und Umgebung. Zusätzlich erfreuen wir uns vieler Projektsänger zu Weihnachten, zu Ostern und zu Konzerten. Der Chor steht seit 1994 unter der bewährten Leitung unseres Stiftskantors Mario Peters. Die wichtigsten Feste im Kirchenjahr von Allerheiligen über Weihnachten, Ostern, Maiandacht, Fronleichnam bis Patrozinium werden von uns mitgestaltet. Besonders groß wird Weihnachten und Ostern gefeiert, an denen wir mit Unterstützung des Hechinger Kammerorchesters und Solisten große Messen von Mozart, Haydn oder anderen singen können. Daneben führen wir alle ein bis zwei Jahre besondere Werke in einem Konzert auf.

Es ist aber nicht nur ernst bei uns. Manch Probe endet in einem „Gläsleabend“. Ebenso stehen jährlich ein Ausflug und ein Grillfest auf dem Programm.

Lust bekommen?
Neue Sänger und Sängerinnen sind stets willkommen. Sei es dauerhaft oder nur projektweise. Einfach in der Probe vorbeischauen oder melden siehe Kontakt.

 

 

 

Kontakt

Probenort: Gemeindehaus Kirchplatz 6
72379 Hechingen
Musikalische Leitung: Mario Peters Tel. 07471/936313 
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Vorsitzende: Sabine Kittel Tel. 07471/9970658
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Post: Hochstr. 25, 72379 Hechingen
Inhalt dieser Seite: Tanja Kramer Tel. 07477/929191
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Bankverbindung für Beiträge und Spenden:
Noten sind teuer oder vielleicht möchte uns jemand für unseren Ausflug unterstützen:

Stiftschor St. Jakobus, Hechingen
Sparkasse Zollernalb BLZ: 653 512 60 Kontonummer: 77 126 003
IBAN: DE22 6535 1260 0077 1260 03
BIC: SOLADES1BAL

 

 

 

Termine für Sänger:

Probe regelmäßig am Donnerstag 19:30 - 21:30 Uhr im Gemeindehaus.

Uhrzeit in Form von z.B. 08:00/09:00 bedeutet Einsingen/Auftritt.

DO

09.03.2017

 

keine Probe

 
DO

16.03.2017

19:30

Probe
Gläsleabend

Gemeindehaus
DO 23.03.2017 19:30 Probe

Gemeindehaus

DO

30.03.2017

19:30 Probe Stiftskirche

DO

06.04.2017 19:30 Probe Stiftskirche
MO

10.04.2017

19:30 Probe Stiftskirche
SO 16.04.2017 09:00/10:30

Ostern
Christopher Tambling
Messe in G

Stiftskirche
DO

20.04.2017

  keine Probe  
DO

27.04.2017

19:30

Probe
Gläsleabend

Gemeindehaus
DO

04.05.2017

19:30 Probe Gemeindehaus
DO

11.05.2017

19:30 Probe Gemeindehaus
DO 18.05.2017

19:30

Probe
Gläsleabend

Gemeindehaus
SA

20.05.2017

  Chorausflug Überlingen
DO

25.05.2017

  keine Probe  

DO

01.06.2017 19:30 Probe Gemeindehaus
DO 08.06.207  

keine Probe

 

DO

15.06.2017  

Fronleichnam
kein Chorauftritt

 

DO

22.06.2017 19:30

Probe
Gläsleabend

Gemeindehaus

DO

29.06.2017 19:30 Probe Gemeindehaus

DO

06.07.2017 19:30 Probe Gemeindehaus
DO

13.07.2017

19:30 Probe Gemeindehaus

DO

20.07.2017 19:30

Probe
Gläsleabend

Gemeindehaus

SO

23.07.2017 09:30 Patrozinium Stiftskirche
     

Sommerfest

 
     

Sommerferien

 

DO

14.09.207 19:30 Probe Gemeindehaus

DO

21.09.2017 19:30 Jahreshauptversammlung Gemeindehaus
         

 

 

 

 

Termine für Zuhörer

SO

16.04.2017

10:30 Ostern
Christopher Tambling
Messe in G
Stiftskirche
 So 23.07.2017 09:30 Patrozinium  Stiftskirche
         
         

 

 

 

 

Vorstandschaft:

Vorsitzende: Sabine Kittel
Kassenwart: Silvia Buckenmaier
Schriftführer: Hans Häring
Beisitzer: Anni Toll
Beisitzer: Werner Bendix
Notenwart: Rosmarie Pfister
Chronist: Anton Wolf
Chorleiter: Mario Peters

 

Bei der Jahreshauptversammlung 2014 wurden durch Vorsitzende Sabine Kittel (links) längjährige Mitglieder geehrt:

  • Brigitte Ziemann (2. von links) für 10 Jahre
  • Wolfgang Mayer (Mitte) für 10 Jahre
  • Monika Behnle (2. von rechts) für 10 Jahre
  • Chorleiter Mario Peters (rechts) für 20 Jahre

Vielen Dank für Euer Engagement im Stiftschor!

 

 

 

 

 

Unterhaltsames aus der Chronik

Das älteste vorhandene Tagebuch für den Stiftschor wurde am 05.08.1929 von Josef Eberhart angelegt. Chordirektor zu dieser Zeit war Herr Theo Bausch, dem es „die mustergültige Disziplin des Stiftschores ermöglicht, die feinsten rhythmischen und dynamischen Abstufungen herauszubringen“.

05.08.1929: Bei schönstem Wetter und bester Stimmung fuhr man mit 65 Personen in zwei Autos nach Schramberg, wo mehr als vierzig Hohenzoller sesshaft geworden sind. In der Stadtpfarrkirche wurde ein Gottesdienst mitgestaltet, später wurde das Tanzbein geschwungen. Herr Stadtpfarrer Fischer hat für den Ausflug 400 RM zur Verfügung gestellt.

25.12.1929: In der Engelmesse um 6 Uhr wurde deutsch gesungen nach der Wandlung.

02.01.1930: Familienfeier zu Ehren alter Sänger und Sängerinnen. Es gab viele Vorträge. Grußworte sprach u.a. Landrat Schraermeyer. Der Vorstand des Stiftschores Herr Studienrat Moser, begrüßte die Gäste und Chormitglieder. Er erinnerte daran, dass es einmal eine Zeit gab, in der der Hechinger Stiftschor die Öffentlichkeit mehr an sich zog. In früheren Jahrzehnten seien die Aufführungen des Chores und des Orchesters jedesmal ein Ereignis für nah und fern gewesen. Wenn das heute nicht mehr so sei, habe das darin seinen Grund, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl sich verflüchtigt habe, dass der Sinn und das eigentliche Verständnis für Musik fehle. Er wolle damit niemanden einen Vorwurf machen. Die Zeiten hätten sich geändert. Um so mehr freue er sich, dass sich in den Reihen des Stiftschores recht viele junge Leute zusammengefunden hätten, die im Gegensatz zum Zeitgeist noch Sinn genug hätten für das Ideale. Man spreche heute so viel von katholischer Aktion.

Das sei katholische Tätigkeit: Sich still, unbekannt und ungenannt Jahrzehnte einer Sache zur Verfügung zu stellen, die selten Anerkennung und Lob fände für die vielen Opfer und Mühen durch Probenbesuch und Besuch des sonntäglichen Hauptgottesdienstes. Das Singen in der Kirche sei Dienst für den Allerhöchsten zur Verherrlichung des Gottesdienstes und zur Erbauung der Gläubigen.

Es wurden dann die langjährigen Chormitglieder geehrt. U.a. Herr Buchbindermeister Friedrich Schmid für 45 Jahre. Er erhielt ein Bildnis des Papstes mit seinem Segen.

09.03.1930: Kriegergedächtnissonntag. Der Männerchor sang zum ersten Mal eine 4-stimmige Messe, die auch in der Zeitung Anerkennung fand.

26.07.1930: Kirchlich und weltlich ist am gestrigen Tage das Jakobusfest in erhebender Weise gefeiert worden. Der Kirchenchor half das Seinige mit, um dem Festtage auch kirchenmusikalisch Weihe zu geben. Zur anschließenden weltlichen Feier gaben Kirchenchor und Stadtkapelle gesanglich und musikalisch eine die Begeisterung und gute Fröhlichkeit belebende Umrahmung.

1. Advent 1930: Der Männerchor sang eine 4-stimmige Messe. Auf Wunsch des H.H. Stadtpfarrers Fischer soll in der Adventszeit nur der Männerchor singen. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn immer mehr der Männergesang in der Kirche zur Geltung käme. Choral ist die wahre Sprache der Liturgie.

06.12.1930: Anschließend an die Probe wurde der Chor vom Nikolaus überrascht. Er zog auf einem Wagen mit Tiara und Stab, gezogen von 6 Engelein und begleitet vom finsteren Knecht Ruprecht in den Konstantinsaal ein, wo der Kirchenchor vollzählig anwesend war. Als Geschenk gab es Hanselmann mit Zigarren, Zigaretten, Nüsse und Pralinen. Eine gelungene Familienfeier im wahrsten Sinne des Wortes.

07.04.1931: Zu Ostern sang der Stiftschor eine Messe von Lampart. Zum Abschluss wurde in kräftigem Rhythmus das Alleluja von Händel vorgetragen.

05.06.1931: Das Fronleichnamsfest ist kirchenmusikalisch glänzend verlaufen. Der Stiftschor, der zur Zeit besonders stark ist, gab den Prozessionsgesängen festlich stimmende Wirkung. 

29.06.1931: Ausflug an den Bodensee: Um 4.25 fuhr der Sonderzug nach Konstanz ab. Im dortigen herrlichen Münster übernahm der Chor den 8 Uhr Gottesdienst. Danach ging die Fahrt mit dem Dampfer nach Bregenz weiter. Dank Wein und Bier war die Stimmung vorzüglich. Mit dem Dampfer ging es um halb 7 wieder nach Konstanz und von dort um 9 mit dem Sonderzug zurück nach Hechingen, wo der Ausflug um halb 1 endete.

Am Sonntag danach waren alle wieder gesund und munter beim Hauptgottesdienst. Allerdings war der Gesang nicht ganz auf der Höhe.

25.07.1931: Dem Herrn Stadtpfarrer wurde dieses Jahr kein Ständchen gebracht, da er es in Anbetracht der politischen und wirtschaftlichen Lage ablehnte. Der Gottesdienst gestaltete sich sehr feierlich.

29.11.1931: Am 1. Adventssonntag sang wieder der Männerchor eine 4-stimmige Messe. Noch besser wäre es (nach Ansicht des Chronisten), wenn man eine richtige Choralmesse mit den liturgischen Gesängen des Missale singen würde. In die Adventsstimmung passen nun einmal die Frauenstimmen nicht.

05.12.1931: Der Nikolaus ist dieses Jahr ausgeblieben. Dafür kam ein Eilbrief vom Nikolaus an den Vorstand des Chores. An der Echtheit des Briefes muss jedoch gezweifelt werden.

25.12.1931: Im Hirtenamt um 6 Uhr wurden deutsche Lieder gesungen. U.a. Ehre sei Gott 4-stimmig. Das Lied wurde schlecht zum Vortrag gebracht. Die Sopran- und Altstimmen waren nur in geringer Zahl vertreten und versagten fast gänzlich.

Das Hochamt war feierlich und darf in allen Teilen als für den hohen Festtag als würdig bezeichnet werden.

26.12.1931: Weihnachten im Gefängnis. Am Stefanstag fand in der Kapelle des hiesigen Gefängnisses eine schlichte, aber eindrucksvolle Weihnachtsfeier unter Mitwirkung des Stiftschores statt. Herr Kooperator Maier sprach von der Liebe des Christkindes in der Krippe, das allen ohne Unterschied seinen Frieden geben wolle.

04.04.1932: weißer Sonntag. Der Stiftschor verschönerte den feierlichen Gottesdienst. Herr Stadtpfarrer Fischer verabschiedete sich von seiner Pfarrgemeinde. Nachfolger ist H. H. Dr. Paul Graf aus Burladingen.

25.07.1932: Am Montag fand das Jakobusfest statt. Herr Stadtpfarrer Graf gab in der Begrüßung dem Wunsche Ausdruck, dass die Gemeindefeier dazu beitragen möchte, die Geschlossenheit unter den Katholiken zu stärken und die katholische Weltanschauung zu vertiefen.

29.08.1932: Ausflug des Stiftschores gemeinsam mit dem Chor der Spittelkirche. Drei große Kraftwagen brachten die stattliche Zahl von über 100 Hechingern in das erste Reiseziel Geislingen. In der schon oft gerühmten neuen Geislinger Kirche übernahm der Stiftschor die Meßgesänge beim Amt. Weiter ging es zum Dominikanerkloster Kirchberg zu einer Führung. Danach ging es weiter nach Haigerloch zu einer kleinen kirchenmusikalischen Tagung zusammen mit dem Haigerlocher Chor. Dort entwickelte sich im vollbesetzen Saal der Brauerei Maier ein 2-Stündiger „Sängerkrieg“. Abwechselnd sangen die Haigerlocher und Hechinger. Beide Chöre gaben ihr Bestes und zeigten Leistungen von beachtlicher Höhe. In den Sangespausen erfolgten mehrere Ansprchen u.a. von Studienrat Moser. Seine Ausführungen gipfelten in der Betonung, dass in den Kirchenchören Mitglieder aller Berufsschichten und Stände mitwirken zur Verherrlichung des Höchsten, wobei er mit besonderer Freude feststellte, dass gerade die Jugend sich so bereitwillig in den Dienst dieser guten Sache stelle. Bis in die späten Abendstunden blieben die Teilnehmer gemütlich zusammen.

31.12.1932: Der Chor sang an Sylvesterabend das übliche Gebet des Herrn bei schlechter Besetzung im Tenor und Bass. Danach war Probe.

Stiftschor: heute Abend außerordentliche wichtige Probe. Erscheinen aller Mitglieder Ehrensache!

27.08.1933 machte der Stiftschor seinen Jahresausflug in den Schwarzwald. 4 Kraftwagen beförderten ca. 150 Mitglieder und Gäste. Abfahrt war 3 Uhr morgens. In Furtwangen wurde zunächst das Frühstück eingenommen, danach wurde der Gottesdienst mitgestaltet. Stücke von Mozart und Haydn wurden recht gut zum Vortrag gebracht.

bald mehr...