Luzius-Blog

Aktuelles aus der Kirchengemeinde St. Luzius Hechingen

Pater Heinrich Oesterle feiert in seiner Heimatgemeinde Sickingen

Herzliche Einladung zum Festgottesdienst am Sonntag, 30.09.2018 um 10.30 Uhr in der Kirche St. Antonius anlässlich des Diamantenen Weihejubiläums (60 Jahre) des Sickinger Weißen Vaters Pater Heinrich Oesterle, der sein Leben Afrika weihte und 50 Jahre Missionsarbeit im Kongo leistete. Nach der Heiligen Messe, die Pfarrer Michael Knaus zelebrieren wird, sind alle Gottesdienstbesucher auch zu Sektempfang, Mittagessen, Kaffee und Kuchen und zum Weiterfeiern mit Pater Oesterle in die Turn- und Festhalle herzlich eingeladen.

Am Samstag, den 29.09.2018 um 16.00 Uhr laden wir Kinder zwischen null und vier Jahren recht herzlich zum Krabbelgottesdienst ein. Ältere (Geschwister-) Kinder sind natürlich herzlich willkommen. Wir beginnen in der Kirche St. Jakobus in Hechingen gemeinsam mit einem kindgerechten, kurzweiligen und abwechslungsreichen Gottesdienst, anschließend sind alle Eltern und Kinder zum gemeinsamen Beisammensein ins Gemeindehaus eingeladen. Das Thema für den ersten Gottesdienst ist „Noah und der Regenbogen“. Alle Kinder sind herzlich eingeladen ihr Kuscheltier mitzubringen! Wir freuen uns auf viele kleine quirlige Kinder!

Auch in diesem Jahr feiern wir wieder das Hochfest der Erzengel Michael, Gabriel und Raphael in der Michaelskapelle auf Burg Hohenzollern. Es wird wie in den vergangenen Jahren einen Buspendelverkehr zur Burg geben. Abfahrt um 10 Uhr auf dem Obertorplatz bis zum Parkplatz der Burg, Preis 6 Euro. Die Auffahrt in den Burghof + Rückfahrt ab Adlertor kostet 4,50 Euro. Der Bus für die Rückfahrt startet um 13.30 Uhr am Adlertor. Selbstverständlich gelten die Preise für Hin- und Rückfahrt

Gemeinsam Glauben erleben – kfd Gruppentreffen am 11.9.

Kaum ist der Urlaub vorbei geht das Gehetze in Beruf und Familie wieder los. So viele Termine, so viel zu erledigen. „Fröhlich“ steigen wieder ein ins Hamsterrad.

Bei unserem Gruppentreffen möchten wir innehalten und eine Unterbrechung einlegen und zusammen darüber nachdenken, wofür ich mir trotz allem Zeit nehmen möchte?

Wie kann ich das schaffen? Was kann mir dabei helfen? Oder auch: Wem möchte ich etwas von meiner Zeit schenken? Mir selbst oder jemand anderem?

Eingeladen sind alle interessierten  Frauen. Ort ist der Johannessaal in Stetten – direkt bei der Klosterkirche. Wir beginnen um 20 Uhr.

In der zweiten Augusthälfte besuchen zwei Mitglieder des Ausschusses „Mission Eine Welt“ das Zachäus – Haus in Gitega/Burundi: Susanne Fischer und Diakon Dr. Karl Heinz Schäfer. Die Freude war riesengroß, als die Schwestern am 12.August die beiden Abgesandten aus Hechingen in Burundi begrüßen konnten. Fünf Jahre lang war wegen der Unsicherheit in dem afrikanischen Land kein Besuch möglich. Jetzt wurden es  zwei Wochen intensiver Gespräche und Begegnungen mit den Bene – Terezyia – Schwestern, die das Partnerprojekt ja verantworten. Um es vorweg zu sagen: Wir fanden das Heim  in gutem Zustand vor. Das von Hechingen finanzierte Jakobsfeld war vorbildlich mit einer gemischten Gemüsekultur angelegt. Wir konnten uns vor Ort überzeugen: Die regelmäßigen  Spenden aus Hechingen erfüllen voll ihren guten Zweck: den rund 100 körperbehinderten Kindern und Jugendlichen ein behütetes Leben mit Schulbesuch und z.T. Berufsausbildung zu ermöglichen. Neben der Vertiefung der Partnerschaft hatten wir Gelegenheit, ausgiebig am religiösen Leben in Gitega teilzunehmen. Es waren besonders zwei jeweils über 5 Stunden dauernde Gottesdienste, die im Gedächtnis bleiben: Am 15.August (Fest Aufnahme Mariä in den Himmel) feierten wir eine Messe unter freiem Himmel mit, zu der jährlich Zehntausende Gläubige zusammen strömen; ein unglaubliches,ganz anders  Bild aus Afrika, das in den hiesigen  Medien so nie gezeigt wird: friedlich singende und tanzende Menschen um den Altar versammelt. Die zweite Messe am 18.August in der Kathedrale von Gitega war dem Gründungsbischof  der Bene – Terezyia – Schwestern gewidmet (150. Geburtstag). Anwesend war ein Reliquienschrein der heiligen Theresia von Lisieux, der namensgebenden französischen Heiligen des Ordens. 15 junge Ordensfrauen legten feierlich ihre Profess (ewiges Gelübde) ab; weitere 12 feierten ihr Silbernes Profess - Jubiläum. So lebendig begegnete uns  die katholische Kirche in diesem afrikanischen Land. Unsere Verbundenheit zeigten die drei großen Altarkerzen, die wir als Geschenk der Kirchengemeinde St.Luzius mitgebracht hatten und die große Bewunderung auslösten: Sie brannten bei diesem  bedeutendem  Gottesdienst auf dem Altar und bei der Reliquie. In die Heimat nahmen wir mit: die Glaubens- und Lebensfreude der Schwestern, den gegenseitigen Willen, die Partnerschaft fortzuführen, und damit verbunden die Absicht des Ordens, zwei ihrer Schwestern zu uns zu senden.                                       

Diakon Dr. Karl Heinz Schäfer

Die steigenden Herausforderungen an die Verwaltung der Kirchengemeinde erfordern eine neue Gewichtung der Arbeitszeiten unserer beiden Mitarbeiterinnen, Frau Melanie Homberger und Frau Manuela Schimminger. Im Rahmen ihrer Tätigkeiten fallen zunehmend Aufgaben an, die ein konzentrierteres Arbeiten erfordern, als dies „so nebenbei“ möglich ist. Dennoch ist die Ansprechbarkeit eine unserer wesentlichen Aufgaben, die wir nun auf bestimmte Zeitfenster konzentrieren möchten.

Daher freuen wir uns, Sie ab dem 17. September 2018 zu folgenden Öffnungszeiten begrüßen zu dürfen:

Montag, Mittwoch und Freitag: 9:00 – 12:00 Uhr

Montag und Donnerstag: 14:30 – 17:00 Uhr

dienstags geschlossen

Sie sind berufstätig oder tagsüber anderweitig verhindert? Kein Problem! Selbstverständlich können Sie unter 07471 9363-33 und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einen Termin außerhalb dieser Zeiten vereinbaren.

Für die Kirchengemeinde: Michael Knaus, Pfarrer

Die Stiftskirche St. Jakobus in Hechingen war Denkmal des Monats Dezember 2017. Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg verlieh der katholischen Stiftskirche St. Jakobus in Hechingen die Auszeichnung „Denkmal des Monats Dezember 2017“. Sie würdigte damit auch das aktive Bürgerengagement des Fördervereins Stiftskirche Hechingen e. V., der die Sanierung des Wahrzeichens der Stadt vorbildlich unterstützt. Aus diesem Grund möchten wir auch in diesem Jahr am Tag des Denkmals die Fürstengruft in St. Jakobus am Sonntag den 09.09.2018 von 9 bis 17 Uhr öffnen!

Die Altenwerke im Dekanat Zollern führen am Mittwoch, 05. September 2018 ihre Dekanats - Altenwallfahrt durch. Das Ziel ist das „Heilig-Kreuz-Münster in Rottweil, Diözese Rottenburg-Stuttgart. Das Münster ist seit dem 15. Jahrhundert die katholische Hauptkirche von Rottweil. Mehr als zwei Jahre war das Münster wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Am 03. Dez. 2017 hat Bischof Gebhard Fürst mit der Gemeinde Eucharistie gefeiert und das Münster damit wieder eröffnet. Altenwerksseelsorger Pfarrer Dieter Mayer wird hier um 14.30 Uhr mit uns einen Wallfahrtsgottesdienst feiern. Die Kollekte ist für das Babyhospital in Bethlehem bestimmt. Im Anschluss ist eine Einkehr in der Waldschenke Schömberg. Rückkehr ist vermutlich gegen 19 Uhr. Die einzelnen Abfahrtszeiten sind: Hechingen beim Betriebsgelände Wiest+Schürmann 12.00 Uhr, Stein Rathaus 12.05 Uhr, Hechingen Löwen 12.10 Uhr, Schlatt Kirche 12.15 Uhr, Stetten Halle 12.20 Uhr, Boll Kirche 12.25 Uhr, Hechingen Obertorplatz 12.35 Uhr, Hechingen Kohlbrunnen 12.40 Uhr, Hechingen Schloßberg 12.45 Uhr und Weilheim Kirche 12.50 Uhr. Die Teilnehmer aus Bechtoldsweiler, Sickingen und Beuren werden separat eingesammelt. Bechtoldsweiler Rathaus 11.45 Uhr, Sickingen Kirche 11.50 Uhr und Beuren Friedhof um 12.15 Uhr.

Bitte melden Sie sich bis spätestens 3.9. im Pfarrbüro unter der Tel. Nr. 07471/936333 an. Die Fahrtkosten betragen 15 Euro und werden im Bus eingesammelt.

Es ist wichtig, dass die Kirchengemeinde ein gut funktionierendes Gemeindeteam hat. Zur Zeit arbeiten in diesem Gremium folgende Personen mit: Margret Fecker, Roswitha Renner, Cornelia Müller, Manuela Schimminger, Rosmarie Pfister, Dorothea und Lothar Dehner, Steffen Maier und Melanie Homberger. Unterstützt wird die Gruppe vom Seelsorgeteam, in erster Linie durch Christine Urban, Gemeindereferentin.

Es wäre schön, wenn dieses Gremium noch wachsen würde, deshalb laden wir alle Gemeindemitglieder dazu ein: „Macht mit!“

Damit ihr uns besser kennen lernen könnt, möchten wir alle Interessierte zu einem Grillfest am Donnerstag den 06.09.2018 um 18 Uhr im Garten des Gemeindehauses einladen. Kommen darf JEDER! Wir werden einen Grill und Sitzgelegenheiten aufbauen und Getränke bereit stellen. Es wäre schön, wenn ihr euer Grillgut und einen Salat einfach mitbringt. Selbstverständlich werden wir für "Spontanentschlossene" auch Rote Wurst und Brot bereit halten. Geschirr ist ebenfalls vorhanden. NUTZT DIE GELEGENHEIT uns kennen zu lernen! Wir freuen uns auf viele Gäste.                              

Das Gemeindeteam

Ein Discounter macht gerade Werbung: Wochen-Endlich. Endlich Wochenende, endlich Ferien. Alle fiebern daraufhin, alle sind froh, dass das Schuljahr herum ist und hoffen, dass nur das Schuljahr vorbei ist und nicht auch der Sommer. Endlich ausspannen, endlich kein Druck mehr, endlich selbstbestimmt leben. Endlich sind Sommerferien. Ja, leider, auch sie sind endlich und bald schon wieder vorbei, und dann? Herbst, Weihnachen, und dann? Dann stellen wir immer wieder und immer heftiger fest, dass das Leben endlich ist. Das wollen wir jetzt nicht unbedingt hören, wo es gerade auf die Ferien zu geht. Und doch können uns beide, die Ferien und das Gewahrwerden der Endlichkeit,etwas lehren. Wir sollen und dürfen selbstbestimmt leben und haben viel mehr Einfluss auf unser Leben und unsere Haltungen dazu, als wir im Alltag häufig wahrnehmen. Beides können Weckrufe sein zu schauen, was mir wirklich wichtig ist. Die Ferien, weil sie den Kopf freimachen. Das Gewahrwerden der Endlichkeit, weil in dieser Perspektive manches scheinbar Wichtige geradezu absurd wird und manches Vernachlässigte in den Fokus rückt. Die Begrenzung unseres Lebens, unserer Zeit stellt uns immer wieder vor die Wahl Entscheidungen zu treffen. Damit einher geht auch, dass wir gewisse Dinge nicht tun können und vielleicht ein Bedauern darüber. Da wird auch vieles nicht gelebt, was auch schön wäre. So wird es in diesen Sommerferien sein und so wird es im Leben sein. Dieses Bedauern über vertane Chancen, anders gewählte Wegstationen gilt es im Leben zu integrieren und „Ja“ dazu zu sagen. Ja, es ist so, ich kann nicht alles leben, umso mehr gilt es, nicht nur im Konjunktiv zu leben, sondern ganz im Hier und Jetzt. Dann können Ferien und das ganze endliche Leben reich und erfüllt sein.

Schöne Ferien wünscht ihnen Pastoralreferent Peter Duttweiler und das ganze Seelsorgeteam