Zachäushaus

Zachäushaus

Angeregt durch den 1987 in Burundi verstorbenen Pater Zachäus Knoll, der als Missionar der Weißen Väter ab 1953 in Burundi arbeitete, begann 1990 die Planung für ein Haus für körperbehinderte Kinder in Gitega. Gitega, die zweitgrößten Stadt des ostafrikanischen Landes, liegt im Zentrum Burundis und ist gut 100 km von der Hauptstadt Bujumbura entfernt. Am 1. November 1994 wurde das Haus offiziell eröffnet. Nach Pater Knoll wurde es „Zachäus-Haus“ genannt. 

Heute leben, lernen und arbeiten 100-120 körperbehinderte Kinder und Jugendliche im Haus. Sie wohnen und essen dort, sie erhalten eine medizinische Versorgung und eine Schul- und Berufsausbildung (Schneider, Schreiner, Korbflechter). Geleitet wird das Haus von Schwestern der burundischen Bene-Tereziya-Kongregation, die in weiteren vier afrikanischen Ländern Einrichtungen unterhält. Die Landwirtschaft sorgt größtenteils für die Selbstversorgung.

Seit 1991 wird das Haus von der Kirchengemeinde St. Luzius finanziell und materiell unterstützt.