Kindergärten

Kindergarten Fürstin Eugenie Hechingen

 

Betreuungsangebot:
  • 1 Mischgruppe (Regelgruppe + Ganztagesbetreuung) mit 25 Kindern
  • 1 Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten (25 Kinder)
  • 1 Ganztagesgruppe mit 20 Kindern

Personalbesetzung:
In den einzelnen Gruppen arbeiten folgende Erzieherinnen:

Gruppe mit Verlängerten Öffnungszeiten: Elvira Fögen, Conny Rein und Nicole Dehner –Schollian

Mischgruppe: Martina Diebold, Sonja Beck, Sabrina Pfister, Jenny Buccarello

Ganztagesgruppe: Martina Pfriender, Gerda Rether, Meltem Sipahi (Berufspraktikantin).

Zusätzliche Sprachförderkräfte: Elke Schäfer, Anni Hoffman, Claudia Gieger,
.

 

 

Räumlichkeiten:

Das Kinderhaus hat für die Kinder folgende Räume zur Verfügung:

  • Drei Gruppenräume mit verschiedenen Funktionsecken
  • zwei Intensivräume die für Kleingruppenarbeit und gezielte Bildungsangebote genutzt werden
  • Bewegungsraum
  • Schlafraum
  • große Eingangshalle (hier haben die Kinder die Gelegenheit ihren Bewegungsdrang nachzukommen)
  • Essecke
  • Küche
  • Sanitärräume
  • Ein großes Außengelände mit verschiedenen Spielmöglichkeiten

 


 

 
Pädagogische Schwerpunkte:

„Die Welt nicht nur mit den Augen, sondern mit allen Sinnen erleben und dabei, wie der „Kleine Prinz“ von St. Exupery, nicht nur mit den Augen, sondern mit dem Herzen zu sehen, denn „das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“, umschreibt unsere Ziele sehr treffend. Es geht in erster Linie darum, zu lernen, mitzudenken, mitzufühlen, sich mit den anderen zu entwickeln und dabei Konflikt- und Frustrationstoleranz zu lernen!

Was wollen die Kinder von uns?
„Hilf mir, es selbst zu tun.
Zeig mir, wie es geht.
Tu es nicht für mich.
Ich kann und will es alleine tun.
Hab geduld, meine Wege zu begreifen.
Sie sind vielleicht länger,
vielleicht brauche ich mehr Zeit,
weil ich mehrere Versuche machen will.
Mute mir auch Fehler zu,
denn aus ihnen kann ich lernen. (Maria Montessori)


Wie setzen wir dies um?

Es ist schwer etwas in Worte zu fassen, was für das Auge unsichtbar ist! Aber wir versuchen es! Die Grundlage für unsere Arbeit ist, das ihr Kind sich bei uns wohlfühlt!

Wir möchten in unserem täglichen Tun die Bildungs- und Erziehungsprozesse der Kinder begleiten, unterstützen und fördern. Dabei greifen wir die einzelnen Bildungsfelder des Orientierungsplans von Baden Württemberg auf. Im Folgenden möchten wir näher auf die einzelnen Themen eingehen.

 

Körper, Bewegung und Gesundheit
„Bewegung ist eine elementare Form des Denkens!“ (Gerd Schäfer)

Gesundheitserziehung im Kindergarten geht weit über das Händewaschen und Zähneputzen hinaus. Sie umfasst vielfältige Bewegungsanregungen, gesunde Ernährung ebenso wie den Einsatz für eine gesunde Umwelt! Den Kindern Raum geben für ihren natürlichen Bewegungsdrang, neue Reize schaffen für Balance, Gleichgewicht, Geschicklichkeit ist uns sehr wichtig. Den Kindern steht ein Bewegungsraum zur Verfügung, den sie während des Freispiels zum Spielen, Bewegen und Bauen nutzen können. Auch haben wir ein tolles Außengelände, das den Kindern noch vielfältig weitere Anreize zum Spielen und Bewegen bietet.

Kommunikation: Sprache, Schriftkultur und Medien
„Die Grenzen meiner Sprache (n) sind die Grenzen meiner Welt“ (Ludwig Wittgenstein)

Kommunikation durchzieht kindliches Handeln überall und jederzeit. Das Aufwachsen der Kinder in einer Mediengesellschaft heißt unter anderem, Bilder und Texte, gesprochene und geschriebene Sprache in hoher Dichte, schneller Abfolge und variierenden Erscheinungsformen zu erleben. Es heißt auch, frühzeitig von Mehrsprachigkeit umgeben zu sein. Sprachliche Bildungsprozesse herauszufordern, ist daher eine umfassende Aufgabe unserer pädagogischen Arbeit. Kommunikative Anreize werden geschaffen durch:

  • Gespräche, Bilderbücher, Lieder, Fingerspiele, Reime, Verse
  • Das eigene Tun sprachlich begleiten
  • Rhythmus betonte und musikalische Spiele
  • Geschichten erfinden
  • Spiele zusammen spielen
  • Buchstaben kennen lernen


Naturwissenschaftliche Grunderfahrungen
„Das Erstaunen ist der Beginn der Naturwissenschaft!“ (Aristoteles)

Mit all seinen Sinnen erschließt sich das Kind seine Umwelt und es baut darauf erste naturwissenschaftliche Erfahrungen und weiterführende Fragestellungen auf. Viele der „Warum“ Fragen des Kindes richten sich auf naturwissenschaftliche Phänomene. Das Kind nimmt durch Beobachten, Beschreiben, Vergleichen und Bewerten seine belebte und unbelebte Umwelt wahr. Das Kind macht Grunderfahrungen in den Bereichen Biologie, Chemie und Physik, nach seiner eigenen Logik und ganz nach seinem Interesse. Das Einbeziehen der belebten Welt – der Umwelt mit Pflanzen, Menschen und Tieren ist im Alltag unserer Arbeit wieder zu finden.

Zusammenarbeit mit Eltern:

Eltern sind die wichtigsten Menschen im Leben ihrer Kinder. Das meiste lernen die Kinder von ihren Eltern, besonders in den ersten Lebensjahren. Je enger die Beziehung zwischen Eltern und Erzieherinnen ist, desto besser kann das Kind lernen und sich entwickeln. Wir möchten unsere Eltern in ihrer Erziehungsarbeit unterstützen, beraten und ein offenes Ohr für ihre Anliegen haben. Für eine gute Zusammenarbeit bieten wir regelmäßige Entwicklungsgespräche, Tür- und Angelgespräche, Elternabende und gemeinsame Feste an.

 

Besonderheiten unserer Einrichtung:

Bewegung
In unserem Kinderhaus steht ein Bewegungsraum mit verschiedenen Geräten, Bälle, Tücher, Seile, Reifen, Sprossenwand usw. zur Verfügung. Einmal pro Woche hat jede Gruppe ihren festen Turntag in diesem Raum. In den Zeiten wo der Raum leer steht, dient er den Kindern als zusätzlicher Spielraum, den sie frei nutzen können. Sehr gerne wird dieses Angebot von allen Kindern angenommen.

„Singkreis“
Jeden Dienstag treffen wir uns zum gemeinsamen Morgenkreis in unserer Eingangshalle. Hier wird gesungen, gespielt, getanzt und gelacht!

„Mini, Midi, Maxi Treff“
Immer Freitag von 10:30 bis 11:30 Uhr findet unser Mini-Midi-Maxi-Treff statt. In dieser Stunde treffen sich die Minis (3-4 Jährige), die Midis (4-5 Jährige) und die Maxis (5-6 Jährige) gruppenübergreifend, um mit zwei Erzieherinnen zu singen, spielen, basteln, lachen, tanzen und vieles, vieles mehr. Altersentsprechend werden die Themen für diese Stunde zusammengestellt und vorbereitet. Für die Kinder ist dies auch eine Möglichkeit, gleichaltrige Kinder und die anderen Erzieherinnen im Kinderhaus besser kennen zu lernen. So können im gemeinsamen Miteinander, neue Freundschaften entstehen.

Besuch im Altenheim:

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Einrichtung ist das Miteinander von Jung und Alt. In regelmäßigen Abständen besuchen wir mit den Kindern die Senioren des Graf- Eitel- Friedrich Altenwohnheim oder laden die Bewohner zu uns in das Kinderhaus ein. Beim gemeinsamen spielen, singen, lesen, basteln und erzählen kommen wir uns näher.

 

Teilnahme am Bundesprogramm „Sprach Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“

 

Teilnahme am Bundesprogramm „Sprach Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“

Seit März 2016 nimmt unser Kinderhaus an diesem Programm teil. Das bedeutet, dass im Kita-Alltag ganz besonderen Wert auf sprachliche Bildung gelegt wird. Eine zusätzliche Fachkraft berät, begleitet und unterstützt das Kindergartenteam in den folgenden drei Bereichen:

1 Alltagsintegrierte sprachliche Bildung: Die Erzieherinnen unseres Kinderhauses nutzen bewusst vielfältige Gelegenheiten im Kindergartenalltag um die natürliche Sprachentwicklung der Kinder zu unterstützen. Dies geschieht z.B. beim Mittagessen, beim Anziehen, beim Wickeln, beim Spielen. Hier kommen wir mit den Kindern ins Gespräch und erfahren im Dialog mit ihnen, was sie gerade interessiert/ bewegt. Die Kinder erwerben hierbei auf natürliche Weise neue Ausdrucksmöglichkeiten, verbessern ihr Sprachverständnis und lernen die grammatischen Regeln der deutschen Sprache korrekt anzuwenden.

2 Inklusive Pädagogik: Sie ermutigt Kinder und Erwachsene, Vorurteile, Diskriminierung und Benachteiligung kritisch zu hinterfragen sowie eigene Gedanken und Gefühle zu artikulieren. Wir möchten sowohl den Stärken von Kindern Aufmerksamkeit schenken als auch die Vielfalt in unserem Haus wertschätzen.

3 Zusammenarbeit mit den Familien: Der erste und wichtigste Bildungsort für Kinder ist die Familie. Die Erzieherinnen bieten deshalb allen Eltern in unserem Kinderhaus eine unterstützende Hilfe in der Erziehung und Sprachentwicklung ihrer Kinder an. Wir wünschen uns eine wertschätzende Zusammenarbeit und werden unsere Angebote im Kindergarten für die Familien ausweiten.

 

 


Katholischer Kindergarten Fürstin Eugenie
Firststr. 32
72379 Hechingen

Telefon: 07471 / 2463
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kindergartenleitung:
Elvira Fögen

 

Öffnungszeiten für die Regelgruppe:
Montag - Donnerstag:
07:45 - 12:15 Uhr
13:30 -16:00 Uhr
Freitag:
07:45 - 12:15 Uhr

Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten (VÖ Gruppe):
Montag - Freitag:
07:15 - 13:45 Uhr

Öffnungszeiten für die Ganztagesbetreuung:
Montag - Freitag:
07:00 – 17:00 Uhr