Ausschuß - Eine Welt

Konkrete Hilfe die ankommt!

Überschwemmungen in Peru - Nothilfe für Betroffene

In einigen Regionen Perus regnet es seit Dezember beinahe ununterbrochen. Hervorgerufen wurde der Dauerregen durch das Wetter-Phänomen El Niño. Die Folge sind Überflutungen, Erdrutsche und Schlammlawinen. Auch in den kommenden Wochen soll laut Vorhersagen das Wetter nicht besser werden. Die Caritas leistet Nothilfe in den meisten betroffenen Gebieten.

Peruanische Fischer gaben dem Wetterphänomen El Niño (spanisch auch für "Christkind") seinen Namen. Sie hatten das Phänomen v.a. um die Weihnachtszeit beobachtet. In anderen Teilen der Erde sorgt El Niño für ausgeprägte Dürre, während es für die Westküste Lateinamerikas ungewöhnlich starke Niederschläge brachte. Wie schon oft begannen schon in der Weihnachtszeit die starken Regenfälle.

In Lateinamerika fiel El Niño im vergangenen Jahr weniger schlimm aus als befürchtet. Dafür scheinen sich in diesem Jahr alle Regenfälle mit unglaublichen Wassermengen auf Peru zu konzentrieren. Die Regenfälle sorgten für Überflutungen, Schlammlawinen und Bergrutsche. Manche Wüstenregionen sind überschwemmt. Straßen, Häuser und Brücken werden von den Schlamm- und Wassermassen mitgerissen. Der peruanische Katastrophenschutz sagt es seien bereits 630.000 Menschen von der Flut betroffen. Mehr als 70.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Hinzu kommt, dass das Trinkwasser in Lima bereits für 2 Tage ausgefallen ist. Die Trinkwasserproblematik taucht mittlerweile im ganzen Land auf. Wasser ist in Geschäften oft nur zu Wucherpreisen zu erhalten. In vielen Orten gibt es bereits Berichte über Plünderungen. Die Caritas hat in einer ersten Maßnahme bereits 26 Tonnen an Hilfsgütern an Betroffene verteilt.

Die Caritas Peru, unsere Schwesterorganisation, hat Nothilfefonds für die Menschen in den vier am schwersten betroffenen Diözesen zur Verfügung gestellt. In den überschwemmten Gebieten versuchen unzählige haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende zu helfen. 26 Tonnen an Wasserpumpen, Kleidung, Lebensmitteln, Trinkwasser und Hygieneartikel wurden zudem zur Verteilung an über 2.000 Familien bereitgestellt. Weil das Straßennetz an einigen Orten zusammengebrochen ist, werden die Hilfsgüter teilweise per Flugzeug in die betroffenen Landesteile. Die Hilfe konzentriert sich aktuell verstärkt auf den Norden des Landes. Dieser hat besonders stark unter den Fluten zu leiden.

Hilfe wird daher dringend weiter benötigt!

Caritas international ruft dringend zu Spenden für die von der Flut betroffenen Gebiete in Peru auf.

Spenden mit Stichwort "Überschwemmungen Peru" werden erbeten auf:

  • Caritas international, Freiburg, IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BIC: BFSWDE33KRL oder online unter www.caritas-international.de
  • Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zuzüglich üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international 4,83 EUR)

Caritas international ist das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit mehr als 160 nationalen Mitgliedsverbänden.

Quelle: http://www.caritas-international.de