Ausschuß - Eine Welt

Konkrete Hilfe die ankommt!

Das Solidaritätsessen am fünften Fastensonntag (2.April)  fand im katholischen Gemeindehaus regen Zuspruch. Der Saal war lange Zeit gut gefüllt. Die Spaghetti, zubereitet von den Frauen der Kolpingsfamilie, waren nach allgemeiner Meinung eine Klasse für sich. Der finanzielle Erlös von 835 Euro ist ebenfalls sehr erfreulich und liegt über dem langjährigen Durchschnitt. Das Geld werden wir direkt  MISEREOR, dem  Hilfswerk der deutschen Katholiken, für seine weltweite Arbeit zur Verfügung stellen. Nicht zuletzt waren auch die vielen Gespräche und Begegnungen wertvoll.

Danke daher allen, die mitgeholfen haben und die dabei waren mit Ihrer Spende!

Nach der Heiligen Messe in der Stiftskirche (Luzius–Kinderkirche,LUKI) gibt es von 12.00 bis 13.30 Uhr  im Gemeindehaus in Hechingen das traditionelle Solidaritätsessen (Spaghetti). Den Preis für das Essen bestimmt jede und jeder selbst.  Der Erlös des Solidaritätsessen kommt direkt MISEREOR, dem großen Hilfswerk der deutschen Katholiken  zugute. Die Frauen der Kolpingsfamilie Hechingen bereiten das Essen in bekannt guter Manier vor.

Der Ausschuss „Mission Eine Welt“  und die Kolpingsfamilie laden alle aus der ganzen Kirchengemeinde St. Luzius zu diesem gemeinsamen Essen ein.

Es ist  eine Gelegenheit, sich zu begegnen und neue Kontakte zu knüpfen und gleichzeitig Gutes zu tun.

In einigen Regionen Perus regnet es seit Dezember beinahe ununterbrochen. Hervorgerufen wurde der Dauerregen durch das Wetter-Phänomen El Niño. Die Folge sind Überflutungen, Erdrutsche und Schlammlawinen. Auch in den kommenden Wochen soll laut Vorhersagen das Wetter nicht besser werden. Die Caritas leistet Nothilfe in den meisten betroffenen Gebieten.

Peruanische Fischer gaben dem Wetterphänomen El Niño (spanisch auch für "Christkind") seinen Namen. Sie hatten das Phänomen v.a. um die Weihnachtszeit beobachtet. In anderen Teilen der Erde sorgt El Niño für ausgeprägte Dürre, während es für die Westküste Lateinamerikas ungewöhnlich starke Niederschläge brachte. Wie schon oft begannen schon in der Weihnachtszeit die starken Regenfälle.

In Lateinamerika fiel El Niño im vergangenen Jahr weniger schlimm aus als befürchtet. Dafür scheinen sich in diesem Jahr alle Regenfälle mit unglaublichen Wassermengen auf Peru zu konzentrieren. Die Regenfälle sorgten für Überflutungen, Schlammlawinen und Bergrutsche. Manche Wüstenregionen sind überschwemmt. Straßen, Häuser und Brücken werden von den Schlamm- und Wassermassen mitgerissen. Der peruanische Katastrophenschutz sagt es seien bereits 630.000 Menschen von der Flut betroffen. Mehr als 70.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Hinzu kommt, dass das Trinkwasser in Lima bereits für 2 Tage ausgefallen ist. Die Trinkwasserproblematik taucht mittlerweile im ganzen Land auf. Wasser ist in Geschäften oft nur zu Wucherpreisen zu erhalten. In vielen Orten gibt es bereits Berichte über Plünderungen. Die Caritas hat in einer ersten Maßnahme bereits 26 Tonnen an Hilfsgütern an Betroffene verteilt.

Die Caritas Peru, unsere Schwesterorganisation, hat Nothilfefonds für die Menschen in den vier am schwersten betroffenen Diözesen zur Verfügung gestellt. In den überschwemmten Gebieten versuchen unzählige haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende zu helfen. 26 Tonnen an Wasserpumpen, Kleidung, Lebensmitteln, Trinkwasser und Hygieneartikel wurden zudem zur Verteilung an über 2.000 Familien bereitgestellt. Weil das Straßennetz an einigen Orten zusammengebrochen ist, werden die Hilfsgüter teilweise per Flugzeug in die betroffenen Landesteile. Die Hilfe konzentriert sich aktuell verstärkt auf den Norden des Landes. Dieser hat besonders stark unter den Fluten zu leiden.

Hilfe wird daher dringend weiter benötigt!

Caritas international ruft dringend zu Spenden für die von der Flut betroffenen Gebiete in Peru auf.

Spenden mit Stichwort "Überschwemmungen Peru" werden erbeten auf:

  • Caritas international, Freiburg, IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BIC: BFSWDE33KRL oder online unter www.caritas-international.de
  • Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zuzüglich üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international 4,83 EUR)

Caritas international ist das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit mehr als 160 nationalen Mitgliedsverbänden.

Quelle: http://www.caritas-international.de

35 Euro verhelfen Bauern in Burkina Faso zu Medizin gegen Tierkrankheiten.

„Die Welt ist voller guter Ideen. Lass sie wachsen“, ist das ungewöhnliche Motto der diesjährigen Fastenaktion von MISEREOR.  Es ist kein Zitat aus der Bibel. Es ist eine Erfahrung aus der weltweiten Arbeit von MISEREOR. Die Mitarbeiter/innen haben beobachtet, dass die Menschen in Afrika, Asien, Lateinamerika vor Ort gute Ideen entwickeln, um sich selbst zu helfen. Man muss ihnen  aber zur Umsetzung eine gewisse finanzielle Hilfe geben. Das tut das große Hilfswerk der deutschen Katholiken. Ein Beispiel aus dem westafrikanischen Burkina Faso, das 2017 im Mittelpunkt der Aktion steht. In dem Dorf Toeghin sind Hühner und Rinder für die Bauern die wichtigste Einnahmequelle. Aber Tierkrankheiten ruinieren immer wieder die Familien. Darum haben sich die Kleinbauern zusammengeschlossen und entwickeln in Kursen von MISEREOR Heilmittel aus heimischen Pflanzen. Der Erfolg: gesunde Tiere und sichere Ernährung für die Familien. Schon 35 Euro ermöglichen solche Kurse.

Es sind manchmal  Erfolge im Kleinen, die MISEREOR feiert, aber für die Menschen vor Ort ist es eine unbeschreibliche Hilfe. Mit einem kleinen oder großen Geldschein können wir am 1./2.April bei der MISEREOR-Kollekte im Gottesdienst dazu beitragen, dass diese heilsame Arbeit weiter gehen kann. Fasten bedeutet ja nicht nur, auf etwas verzichten. Fasten kann ich auch durch positives Tun, durch Werke der Nächstenliebe. So haben wir am 3.Fastensonntag in der Heiligen Messe gebetet: „Gott, unser Vater,...lass uns Vergebung finden durch Fasten, Gebet und Werke der Liebe.“  Die große Kollekte am  letzten Fastensonntag bietet uns am  Ende der Fastenzeit  noch einmal Gelegenheit zu solch „positivem“ Fasten.Helfen wir doch mit, dass bei soviel Negativem in der Welt, die „guten Ideen wachsen“ dürfen!

Ich sage Ihnen mit großer Dankbarkeit und mit viel Bedacht: Vergelt's Gott!